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TÄTIGKEIT IN ZAHLEN

Seit ihrer Gründung hat die Zentrale Stelle über 7.600 Vorermittlungen geführt. Die Verfahren wurden in erster Linie dadurch abgeschlossen, dass die Zentrale Stelle sie an Staatsanwaltschaften zur Einleitung strafrechtlicher Ermittlungsverfahren abgegeben hat. Bei der Anzahl ist zu berücksichtigen, dass es sich in vielen Fällen um Sammelverfahren mit einer großen Zahl von Beschuldigten und/oder einer Vielzahl von Straftaten handelt.

18.397 Verfahren wegen nationalsozialistischer Verbrechen waren und sind seit 1958 bei Staatsanwaltschaften und Gerichten in der Bundesrepublik Deutschland anhängig geworden. Soweit diese nicht durch die Zentrale Stelle eingeleitet wurden, hingen sie doch zumeist mittelbar mit deren Tätigkeit zusammen.

Hinzu kommen Verwaltungsvorgänge und sog. Überprüfungsvorgänge, die sich häufig mit der Sichtung weiterer - insbesondere ausländischer - Archivbestände befassen. Die Zentrale Stelle hat bislang über 118.000 dieser Vorgänge sowie Auskünfte bearbeitet. Unsere Zentralkartei umfasst mehr als 1,7 Millionen Karteikarten: gegliedert in Personen, Tatorte und Einheiten. Die gesonderte  Dokumentensammlung enthält über 558.300 Kopien, deren Auffinden mit Hilfe von rund 163.000 Karteikarten erfolgt, auf denen auch der Verbleib der Originaldokumente festgehalten ist.


Zentralkartei

 

Stand: 1. Januar 2017


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